Am 3.November 2009 war es für vier Mädchen aus den Klassen 6A, 6D und 7B so weit: In Begleitung von Prof. Michael Strobl ging es nach Rövershagen, wo ein großes Treffen aller Mitgliedsländer des Comeniusprojektes stattfand. Nach einer langen Nacht, die wir im Zug verbracht hatten, empfingen uns unsere Gastfamilien liebevoll am Bahnhof. Den Rest des Tages verbrachten wir mit unseren Gastgeschwistern, um uns besser kennen zu lernen. Nach einer ziemlich kurzen Nacht mussten wir um 7:30(!) Uhr in der Früh in der Schule sein, damit wir auch die anderen Gastschüler und das Schulgelände kennen lernen konnten.
Nachdem wir den Unterricht der deutschen Schüler beobachtet und etwas gegessen hatten, fuhren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Nachbarstadt Rostock, wo wir an einer Rätselrally teilnahmen und uns alle Sehenswürdigkeiten anschauten. Den Rest des Abends verbrachten wir im Kino.
Am nächsten Tag fingen wir mit den Projektarbeiten an. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt: die einen arbeiteten am Kunstprojekt, bei dem Skulpturen zum Projektthema gefertigt wurden und die anderen waren für ein Filmprojekt zuständig. Ziel des Filmprojektes war es, ein Konzept für einen Film zu erstellen, der Interviews und Beiträge aus allen, am Projekt teilnehmenden Nationen enthalten soll.
Nach dem Mittagessen ging es ab nach Warnemünde an die Nordsee.
Nach unserer Rückkehr nach Rövershagen mussten wir wieder in die Schule, da ein Spieleabend für uns organisiert wurde, der sehr unterhaltsam war.
Am darauffolgenden Morgen arbeiteten wir weiter an unseren Projekten. Zu Mittag kochte jede Nation landestypische Gerichte - wir kochten Wiener Schnitzel, Reis und Apfelstrudel und lernten beim anschließenden Mittagessen die Nationalspeisen der anderen 6 Länder kennen.
Den Nachmittag verbrachten wir mit unseren Gastfamilien individuell.
Am Samstag fuhren wir nach Berlin, wo wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus und eine Führung durchs Reichstagsgebäude machten - und unser Geld beim Shoppen ausgaben.
Vor der Abfahrt hatten wir noch eine Führung durch das Mauermuseum am Checkpoint Charlie, wo wir viel über gelungene und missglückte Fluchtversuche aus der ehemaligen DDR erfuhren. Um 23 Uhr kamen wir dann endlich bei unseren Gastfamilien an.
Der Sonntag war unser Familientag.
An unserem letzten Tag machten wir die Projekte fertig. Am Abend fand dann die Feier zum 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer statt, bei der jedes Land etwas vorführte. Am nächsten Morgen machten wir uns um 10:45 auf den Weg zurück nach Wien.
Am Nachmittaglegten wir noch einen Zwischenstopp in Hamburg ein, wo wir einen Stadtspaziergang und eine Hafenrundfahrt machten und etwas Zeit zum Shoppen hatten.
Alles in allem war es eine sehr schöne Woche, in der wir sehr viele liebe Menschen kennen gelernt und neue Erfahrungen gesammelt haben.
Text: Christian Tabacariu |