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Ahoj, Bratislava!
Slowakisch - nicht unbedingt eine Sprache, die man in der Schule lernt. Und Slowakisch gehört vermutlich auch zu den eher schwer erlernbaren Sprachen, zumindest für jene ohne Vorkenntnisse auf dem Gebiet der slawischen Sprachen: Diese Erfahrung machte auch die 7b.
Von Dienstag bis Donnerstag um halb 9 fand sich zumindest ein Großteil der Klasse in der Nähe des Rathauses ein, um für die folgenden 7 bis 8 Stunden das Neuland der slowakischen Sprache zu erkunden.
Während sich Schüler, die schon eine slawische Sprache konnten, merkbar leichter taten, sowohl mit der Aussprache als auch mit der Grammatik und Rechtschreibung, war es für den Rest der Klasse anfänglich doch sehr schwierig, die Übersicht zwischen verschiedenen Sche- und Tsche-Lauten, und Sätzen, die komplett ohne Konsonanten auskamen, zu bewahren. Doch dank unserer geduldigen, sehr netten und motivierten Lehrerin hatten wir am letzten Tag einen kleinen Überblick über die Basisgrammatik und ein ebenfalls kleines, aber feines Grundvokabular.
Gekrönt wurde das Sprachprojekt mit einem Tagesausflug nach Bratislava. Das Wetter spielte leider nicht so ganz mit- die Stadtführung fiel wortwörtlich ins Wasser, da es den ganzen Tag nicht aufhörte zu regnen. Schade, denn die Altstadt Bratislavas ist auf jeden Fall einen längeren Besuch bei besserem Wetter wert, mit ihren kleinen Pflastersteingässchen, den überall in der Stadt verteilt aufgestellten Kunstwerken und den schönen, "antik" erscheinenden Gebäuden. Wir statteten der Universitätsbibliothek einen Besuch ab, die sich sehr erfreut über unseren Besuch zeigte und uns stolz ihre Österreichabteilung präsentierte. Und natürlich konnten wir auch trotz Regens das slowakische Essen genießen - für so ziemlich jeden aus unserer Klasse eine angenehme Überraschung, da die slowakische Küche bis zu diesem Zeitpunkt eher wenigen bekannt war.
Den restlichen Aufenthalt verbrachte die Klasse damit, durch die Stadt zu schlendern, hie und da ein bisschen einzukaufen oder sich in ein Café zu setzen, um sich aufzuwärmen. Bei dieser Gelegenheit konnte man unter anderem die erworbenen Slowakisch-Kenntnisse gleich ausprobieren.
Zum Schluss noch ein „Ďakujem“ an unsere Direktorin, die unserer Klasse dieses Projekt ermöglicht hat, und an Katka, unsere Slowakisch-Lehrerin, mit der wir uns sehr gut verstanden haben und die uns die Sprache spielerisch und mit viel Geduld versucht hat näher zu bringen.
Text: Helene Dallinger, 7B
Fotos: Philipp Holzmann, 7B |
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