Zeitzeugen: Vortrag von Rudolf Gelbard

Am Donnerstag, dem 13. 11. 2008, besuchten die 7B und 7C (Mag.a M. Stieber und Mag.a M. Strobl) im Rahmen des Geschichteunterrichts einen Vortrag des „Holocaust“-Überlebenden Rudolf Gelbard, Kulturreferent der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Der Vortrag fand in der Städtischen Bibliothek auf der Hütteldorferstraße statt.

 

Wir schauten uns dort gemeinsam mit Herrn Gelbard den Film „Der Mann auf dem Balkon“ an. In diesem Dokumentarfilm fungierte Herr Gelbard sowohl als Erzähler als auch als Hauptdarsteller. Der Film handelt vom Leben des jungen Gelbards unter dem NS-Regime, es soll verdeutlicht werden, wie die Zeiten damals waren. Er berichtet vom KZ Theresienstadt, in das Rudolf Gelbard als 12-Jähriger deportiert wurde, und berichtet von dessen Erlebnissen dort.

 

Nach dem Films stand Herr Gelbard Rede und Antwort zu den vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler sowie der anderen anwesenden Personen.


Was uns am meisten beeindruckte, war die Antwort von Herrn Gelbard auf die Frage eines Mannes aus dem Publikum: „Warum tun Sie sich das eigentlich noch an, Tag für Tag Vorträge über diese schreckliche Zeit zu halten?“. Gelbard: „Es ist meine Aufgabe und Pflicht als Überlebender, das, was ich erlebt und gesehen habe, an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Und dieser Pflicht gehe nach.“

 

Andreas Onea, 7C