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Eine Exkursion am 11. Juni entführte die Schüler/innen der 7A zusammen mit den Professorinnen Mag. Aumann und Mag. Neumann im Rahmen des Comenius-Projektes in das Sozialmedizinische Zentrum SMZ-Ost, einer gigantischen, kaum zu überblickenden Einrichtung im 22. Wiener Gemeindebezirk.
Hier wurden wir von dem Medizinphysiker Dr. Schmidt über einen Zeitraum von drei Stunden in die Geheimnisse der Radiologie, Strahlentherapie und Onkologie eingeführt. Nach einer kurzen Präsentation, in der wir mit einer Vielzahl an Informationen bezüglich der Themen Strahlung, Strahlenschutz, Diagnostik sowie dem Beruf "Medizinische(r) Physiker/in" überhäuft und mehrere Male dazu aufgefordert wurden, selbst Physik zu studieren, machten wir uns auf den Weg zu unserer ersten Station, dem CT. Hier wurde uns das Prinzip der Computertomographie erläutert, einem bildgebendem Verfahren, das dazu genutzt wird, mit Hilfe von Röntgenstrahlung dreidimensionale Schnittbilder des menschlichen Körpers anzufertigen.
Gleich darauf besichtigten wir eine weniger gefährliche, dafür sehr viel teurere Alternative zum CT - den Magnetresonanztomographen, oder kurz: MRT, der mit Hilfe eines relativ starken Magnetfeldes (von etwa 2 Tesla) ebenfalls 3D-Bilder von Körperteilen anfertigen kann. Diese Magnetfeld wird durch eine heliumgekühlte supraleitende Kupferspule erzeugt. Es ist so stark, dass man lieber nicht damit spielen sollte, wie uns eindrucksvoll vom hiesigen Team gezeigt wurde: Eine Büroklammer wurde in den MRT-Raum geworfen und klebte Sekundenbruchteile später am MR-Gerät.
Unser letztes Ziel erreichten wir nach einem 10-minütigen Fußmarsch durch das Kellersystem des Hauses, welches gleichzeitig ein vollautomatisches Versorgungssystem darstellte: die Radioonkologie. In dieser hoch interessanten Abteilung, die uns aber sogleich mit einer der größten Schwächen des Menschen konfrontierte - Krebs - wurden uns die Räumlichkeiten und Gerätschaften, die der Bekämpfung dieser Krankheit dienen, erklärt. Wir besichtigten hier einen "verbunkerten" Operationssaal, wo wir über die sogeannte "Brachytherapie" - die Implantation von strahlender Materie zu Therapiezwecken - erfuhren und wagten abschließend noch einen Blick auf den (medizinischen) Linearbeschleuniger, ein wahres technisches Ungetüm, der schon vielen Menschen das Leben verlängert hat.
Jan Pecak, 7A; Fotos: Mag. Claudia Aumann
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