Peermediation am BRG 14

Wann, wie und weshalb Peer-Mediation (am BRG 14) ...

Immer wieder wird von Gewalt in der Gesellschaft und besonders von Gewalt in der Schule gesprochen. Beginnen nicht alle Konflikte mit relativ harmlosen Auseinandersetzungen im zwischenmenschlichen Bereich? Könnte man nicht mit einfachen Mitteln solche Konflikte des Alltags rasch und nachhaltig lösen, um größeren Schaden zu vermeiden?
Genau das geschieht seit September 2006 an unserer Schule mit Hilfe der Peer-Mediation unter besonderer Befürwortung durch unseren verstorbenen Herrn Direktor.

 

Peer-Mediation ist eine pädagogische Methode, um Konflikte zwischen Gleichaltrigen aufzuarbeiten und zu lösen. Bekannt ist die Methode auch unter dem Namen „Streitschlichter“, wobei bei diesem Namen nicht zum Ausdruck kommt, dass die Mediatoren und Mediatorinnen nur beratende und begleitende Funktion haben, nicht aber die Konfliktlösungen vorgeben.
 
Um das Projekt zu ermöglichen werden jährlich Schülerinnen und Schüler der 6. Klasssen im Rahmen einer unverbindlichen Übung ausgebildet.

 

Die Mediation erfolgt freiwillig für alle betroffenen Personen.

  • In einem eigens dafür vorgesehenen Raum werden die Mediationen durchgeführt. Die Kontaktnahme kann von den Schülerinnen und Schülern in zwei großen Pausen pro Woche (Sprechstunde der Peer-Mediatorinnen und -Mediatoren persönlich erfolgen oder per Mail.
  • Die Inhalte der Mediation unterliegen der absoluten Schweigepflicht und dies ist mit der ärztlichen Schweigepflicht vergleichbar.
  • Zur Mediation auf dieser Ebene sind alltägliche Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern vorgesehen.
  • Die dafür besonders ausgebildeten Lehrkräfte betreuen die Mediatorinnen und Mediatoren mit den Methoden der Supervision und des Coachings. Sie können daher auch abschätzen, ob sich die vorgesehene Mediation für diesen schulischen Bereich eignet oder nicht.
  • Peer-Mediation ist keine Psychotherapie, aber auch kein Konfliktlöser zwischen Lehrerinnen und Lehrern bzw. zwischen Lehrkräften und Eltern, sondern nur zwischen etwa gleichaltrigen Schülerinnen oder Schülern. Alle anderen Formen würden selbstverständlich die Möglichkeiten der jungen Mediatorinnen und Mediatoren überfordern.

Da sich in der Praxis gezeigt hat, dass eine Vermittlung durch etwa Gleichaltrige in Streitfällen und bei Problemen oft wirkungsvoller ist und von den Betroffenen besser angenommen werden kann als das Eingreifen Erwachsener, erhoffen wir uns von unserem Projekt eine Verbesserung des sozialen Klimas innerhalb unserer Schule.


Prof.in Mag.a Susanne Wenk,  Prof.in Mag.a Irmtraut Kleiner, 
Mag.a Veronika Baiculescu, Peer-Coaches

Link: Aktuelles ...
Link: Allgemeines ...
Link: Homepage: AHS Peer-Mediation ...
Link: Worum wir uns kümmern ...
Link: Wo du uns triffst ...