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Was macht das Reisen so schön?

Wir, Teodora Tzvetkova und Daniel Morawetz aus der 6a, durften diesen April und Mai dank des Erasmus+-Projekts mehrere Wochen in Brest, einer kleinen Hafenstadt im Nordwesten Frankreichs, verbringen. Brest ist durch seine ereignisreiche Geschichte geprägt: Einst eine stolze, lebendige Marinefestung wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg beinahe vollständig zerstört und musste in den darauffolgenden Jahrzehnten praktisch von Grund auf neu errichtet werden. Nichtsdestotrotz bietet die Stadt weiterhin eine Menge, wie diverse Museen, Gärten und die große Präsenz der französischen Marine.

Im Zuge unserer Reise besuchten wir gemeinsam mit unseren Gastgeschwistern eine Schule in Brest, die “Groupe Scolaire La Croix Rouge – La Salle”. Es waren eindeutige Unterscheide zum österreichischen Bildungswesen auszumachen: Der Unterricht schien weniger interaktiv und die Pausen wurden grundsätzlich im Freien verbracht und nicht in den Klassen, selbst bei kälteren Temperaturen. Des Weiteren waren die Unterrichtszeiten auch um einiges länger, Tage ohne langen Nachmittagsunterricht bildeten die absolute Ausnahme.

Eine typische französiche Spezialität, die sich sowohl salzig als auch süß genießen lässt, ist der Crêpe. Die “Crêperies” waren überall zu finden.

Im Laufe der Reise haben wir entdecken dürfen, was für ein tolles Erlebnis es ist, die Zeit bei einer Gastfamilie zu verbringen. Personen, die man anfangs kaum kennt, werden schnell zu engen Freunden und dass der Abschied so traurig werden würde, hätte niemand am ersten Tag erahnt. Und damit können wir auch zurück auf die Frage vom Anfang kommen: Was macht das Reisen so schön? Es ist die Kultur, das Miteinandersein, die gemeinsamen Essen, die Spieleabende, die Menschen und ihr Lächeln um einen herum. Wir können jedem, der die Möglichkeit hat, nur dringlichst ans Herz legen, ebenfalls eine Erasmus+-Reise zu unternehmen und diese unvergessliche Erfahrung selbst zu erleben.

Teodora Tzvetkova und Daniel Morawetz

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