{"id":15863,"date":"2024-10-21T08:20:31","date_gmt":"2024-10-21T06:20:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brg14.at\/?p=15863"},"modified":"2024-11-22T09:30:36","modified_gmt":"2024-11-22T07:30:36","slug":"erasmus-besuch-aus-piacenza-italien-fuer-die-6a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brg14.at\/?p=15863","title":{"rendered":"Erasmus-Besuch aus Piacenza \/ Italien f\u00fcr die 6A"},"content":{"rendered":"<p>Vom 06.- 11.10.2024 bekam die 6A Besuch von Sch\u00fcler\/- des Liceo Melchiorre Gioia in Piacenza\/Italien. Wir konnten den ersten Teil unseres von Erasmus+ gef\u00f6rderten Austausches mit einer italienischen Partnerschule beginnen.<\/p>\n<p>Hier ein Bericht in aus den italienischen Medien: <a href=\"https:\/\/www.ilpiacenza.it\/attualita\/berlino-vienna-e-lipsia-l-erasmus-europeo-di-studenti-e-professori-del-liceo-gioia.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a><br \/>\nHier ein Bericht aus drei Perspektiven.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<div>\n<details name=\"acc\" style=\"border: black; border-width: 1px; border-style: solid; padding: 15px;\">\n<summary>Die Lehrerin<\/summary>\n<div class=\"content\" style=\"padding: 15px;\">\n<p>Am 02.02.2024 konnten die Erasmus+ Koordinatorinnen unserer Schule (Katharina Kreiter und Susanne Neumann) bekannt geben, dass das BRG 14 Erasmus+ akkreditiert sei \u2013 was die Zusammenarbeit und den Austausch mit EU-Partnerschulen b\u00fcrokratisch erleichtert. Als Klassenvorst\u00e4ndin der 6A und deren Lehrerin in Englisch und Italienisch wollte ich die Chance, den Sch\u00fcler:innen einen Austausch und gemeinsame Projektarbeit mit einer Partnerschule in Italien zu erm\u00f6glichen, nicht verstreichen lassen. Die Deadline f\u00fcr eine Einreichung war extrem knapp, doch innerhalb von zw\u00f6lf Tage konnten die Eckdaten f\u00fcr einen Austausch mit dem Liceo Melchiorre Gioia, einer von einem fr\u00fcheren Erasmus-Projekt bekannten Partnerschule, finalisiert und ein Projekt eingereicht werden.<\/p>\n<p>Mit meiner italienischen Kollegin Rita Garr\u00e8, einer Deutschlehrerin, arbeitete ich in den kommenden Monaten am Feinschliff, auch an au\u00dferschulischen Orten, wie etwa am Badeteich mit meiner Deutschkollegin Barbara M\u00fcller.<\/p>\n<p>Die Unterbringung sollte in Form von gegenseitigem Hosten erfolgen, um den kulturellen und sprachlichen Austausch zu f\u00f6rdern. M\u00f6glich wurde eine Teilnahme aller Sch\u00fcler:innen durch die Zusammenarbeit der 6A Familien, von denen einige gleich zwei italienische Teens aufnahmen, wenn es bei anderen Familien nicht genug Platz gab. So konnten alle eine Gastschwester\/einen Gastbruder in Wien begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Wir sollten uns \u2013 angepasst an das jeweilige Sprachniveau \u2013 mit einem Vergleich von Alltagsaspekten der jeweiligen L\u00e4nder besch\u00e4ftigen, mit einem besonderen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit. Nachhaltig sollte auch gereist werden: An- und Abreise mit dem Nachtzug! Last but not least w\u00fcrde auch das Besichtigungs- und Kulturprogramm diesem roten Faden folgen: Von der F\u00fchrung \u201eKunst und Klima\u201c im Belvedere bis hin zum Besuch im Kunsthaus Wien mit seinem Fokus auf Kunst und Natur.<\/p>\n<p>Viele, viele Emails, Telefonate, Planungsstunden und einer umfassenden Erhebung des Haustierstatus der hostenden Familien sp\u00e4ter war es so weit: Wir konnten unsere italienischen G\u00e4ste am Wiener Hauptbahnhof in Empfang nehmen. F\u00fcr die Eindr\u00fccke unserer Erasmuswoche in Wien m\u00f6chte ich gerne die Eltern und Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu Wort kommen lassen. Ich jedenfalls freue mich schon auf den Gegenbesuch in Piacenza Ende M\u00e4rz 2025!<\/p>\n<p>Daphne Paul, Klassenvorst\u00e4ndin und Englisch- und Italienischlehrerin der 6A.<\/p>\n<\/div>\n<\/details>\n<div>\n<details name=\"acc\" style=\"border: black; border-width: 1px; border-style: solid; padding: 15px;\">\n<summary>Die Familien<\/summary>\n<div class=\"content\" style=\"padding: 15px;\">\n<p><b>Ein unvergesslicher Austausch: Italienische Sch\u00fcler:innen zu Gast in Wien<\/b><\/p>\n<p>In der vergangenen Woche hatten wir das Vergn\u00fcgen, 18 italienische Sch\u00fcler:innen aus Piacenza bei uns in Wien willkommen zu hei\u00dfen. Im Rahmen eines Erasmusaustauschprojekts lebten sie eine Woche lang bei Gastfamilien und arbeiteten in der Schule gemeinsam mit unseren Kindern an ihrem Projekt. Es war eine aufregende Zeit, in der nicht nur neue Freundschaften gekn\u00fcpft, sondern auch spannende kulturelle Einblicke gewonnen wurden. Unsere T\u00f6chter und S\u00f6hne waren begeistert von den italienischen Br\u00e4uchen (und dem Kartenspiel Merda ;)), und auch die Gastsch\u00fcler:innen waren beeindruckt vom BRG14, den Wiener Mehlspeisen und der Kunstvielfalt und Architektur unserer Stadt.<\/p>\n<p>Ein Vater, der sein Kind w\u00e4hrend des Austauschs unterst\u00fctzte, bemerkte: \u201eEs ist sch\u00f6n zu sehen, wie schnell die M\u00e4dchen Freundschaft schlie\u00dfen. Die Unterschiede zwischen den Kulturen schmelzen einfach weg.\u201c Auch eine Mutter fand: \u201eEs ist eine gro\u00dfartige Gelegenheit f\u00fcr unsere Kinder, die Welt ein St\u00fcckchen gr\u00f6\u00dfer zu machen.\u201c Ein Vater aus Italien schrieb: \u201eI think this is the best teaching and experience our girls have received on this trip: it is your sense of hospitality, civility and welcome.\u201d<\/p>\n<p>Das positive Feedback unserer Familien und die Begeisterung der Sch\u00fcler:innen zeigen, dass diese Woche nicht nur die Sprachbarrieren \u00fcberwunden hat, sondern auch das Verst\u00e4ndnis und die Verbundenheit zwischen den Kulturen gest\u00e4rkt wurden. Wir freuen uns schon auf das n\u00e4chste Treffen im Fr\u00fchjahr 2025 und sind gespannt, wie diese Erfahrungen unsere Kinder pr\u00e4gen werden!<\/p>\n<p>Jeanna Nikolov-Ramirez, Elternvertreterin der 6A<\/p>\n<\/div>\n<\/details>\n<div>\n<details name=\"acc\" style=\"border: black; border-width: 1px; border-style: solid; padding: 15px;\">\n<summary>Die Sch\u00fcler:innen. Eine bunte Mischung aus Eindr\u00fccken!<\/summary>\n<div class=\"content\" style=\"padding: 15px;\">\n<b>Freundschaft \u2026<\/b><p><\/p>\n<p>\u201eMir hat die Woche mit den italienischen Sch\u00fclern gut gefallen. Es hat Spa\u00df gemacht sich mit neuen Personen unseres Alters zu umgeben. Wir haben uns mit den meisten gut verstanden und neue Freundschaften gekn\u00fcpft.\u201c<\/p>\n<p>Maya<\/p>\n<p><b>Gemeinsame Aktivit\u00e4ten in der Freizeit \u2026<\/b><\/p>\n<p>\u201eDer zweite Moment, den ich sehr mochte, war, als ich mit meinen Freundinnen und den italienischen Sch\u00fclerinnen eine Pizza gebacken haben. Der Prozess was sehr chaotisch, aber das Endergebnis war die M\u00fche wert, denn die Pizza war k\u00f6stlich und jetzt wei\u00df ich, wie man eine Pizza backt.<\/p>\n<p>Athena<\/p>\n<p>\u201eEin besonderer Moment in dieser Woche war, als wir ins Schmetterlingshaus gingen und die Schmetterlinge betrachteten, auch als wir zusammen nach Sch\u00f6nbrunn gingen und den Neptunbrunnen erkundeten. Meine Erwartungen f\u00fcr die Woche in Italien sind wahrscheinlich ein wenig zu hoch, aber ich m\u00f6chte auf jeden Fall die Gallerie von Ricchi Oddi besuchen, wenn ich dort bin.\u201c<\/p>\n<p>Valentina<\/p>\n<p>\u201eAls wir dann zuhause angekommen waren, machte sie den Eindruck, sie sei etwas \u00fcberfordert, was ich aber gut verstehen kann. Wir haben zusammen ein Fr\u00fchst\u00fcck gegessen \u2026 [w]ir haben Spiele gespielt und ihnen typisch \u00f6sterreichische Snacks gekauft. Nach einer Stunde war die Atmosph\u00e4re viel angenehmer zwischen uns.<\/p>\n<p>Zoe<\/p>\n<p>\u201eIch fand es auch besonders, als Sami Camilo und ich gegen sie FIFA gespielt haben, bei dem sie die italienische und wir die \u00f6sterreichische Nationalmannschaft gew\u00e4hlt haben und um die Ehre unseres Land gespielt haben, was auch sehr viel Spa\u00df gemacht hat.\u201c<\/p>\n<p>Shiyon<\/p>\n<p>Ein weiterer Moment, der Zoe und mich sehr zum Staunen brachte, waren die Freudenspr\u00fcnge der Italiener, als sie herausfanden, dass wir einen M\u00fcller auf der Mariahilferstra\u00dfe haben. Ich habe noch nie jemanden so gl\u00fccklich gesehen, weil er das Gesch\u00e4ft M\u00fcller sieht.\u201c<\/p>\n<p>Hanna<\/p>\n[Ein besonderer Moment:] Wenn wir zusammen Spiele, wie zum Beispiel Werwolf, gespielt haben.<\/p>\n<p>Julia<\/p>\n<p><b>Andiamo? Lieber nicht \u2026<\/b><\/p>\n<p>\u201eDer Montag war der erste \u201eSchultag\u201c, an welchem wir uns um 8:55 in der Schule treffen sollten, eigentlich\u2026. Denn f\u00fcr einen 15 Minuten Fu\u00dfweg schafften wir es, aufgrund des sehr gem\u00fctlichen italienischen Gehtempos eine halbe Stunde zu brauchen.<\/p>\n<p>Valentin<\/p>\n<p>\u201eEtwas, das ich m\u00fchsam oder herausfordernd fand war, dass die italienischen Sch\u00fcler sehr langsam gingen und nie richtig zuh\u00f6rten.\u201c<\/p>\n<p>Athena<\/p>\n<p>\u201eWir haben viel zusammen unternommen und haben [\u2026] verschiedene Denkmale und Sehensw\u00fcrdigkeiten in Wien besucht. Es war ein wenig m\u00fchsam so viel zu gehen, andererseits war es der effizienteste Weg, f\u00fcr die italienischen Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen, sie Stadt besser kennenzulernen.\u201c<\/p>\n<p>Maya<\/p>\n<p><b>Sprachbarrieren und deren \u00dcberwindung<\/b><\/p>\n<p>\u201eWir hatten Frageb\u00f6gen vorbereitet, welche sie ausf\u00fcllten und erstellten Powerpoints. Wir (die \u00d6sterreicher) waren nerv\u00f6s, weil wir uns fragten, ob wir es \u00fcberhaupt schaffen w\u00fcrden mit italienischen Sch\u00fcler\/innen zu arbeiten, da Sprachbarrieren vorhanden waren. Jedoch war die Zusammenarbeit \u00fcberhaupt kein Problem- wusste mal jemand ein Wort in der anderen Sprache nicht, gab es jede Menge \u00dcbersetzungstools.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn meine Mutter mit Elena auf Spanisch geredet hat und sie auf Italienisch geantwortet hat, und sie sich trotzdem beide perfekt verstehen konnten.\u201c<\/p>\n<p>Julia<\/p>\n<p>\u201eDie Italiener konnten alle sehr gut Englisch verstehen und sprechen, also war Kommunikation fast nie ein Problem.\u201c<br \/>\nJohannes<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich war das kein Problem, aber f\u00fcr viele war die Sprache eine Herausforderung. Nicht weil sie sich nicht verst\u00e4ndigen konnten, sondern weil es auf einer freundschaftlichen Ebene schwierig war, sich in einer Sprache, die nicht die \u201eeigene\u201c war, zu verbinden.\u201c<\/p>\n<p>Sofia<\/p>\n<p>\u201eDie Sch\u00fclerin, die ich geherbergt habe, war sehr freundlich und konnte gut Deutsch sprechen. Also konnte ich mich mit ihr ohne Probleme unterhalten.\u201c<\/p>\n<p>Maya<\/p>\n<p><b>Die eigene Stadt entdecken \u2026<\/b><\/p>\n<p>\u201eDie letzte Woche war zwar etwas anstrengend, aber trotzdem voller gl\u00fccklicher Momente. Ich fand es sehr interessant, eine neue Kultur kennenzulernen und den Italienern die Stadt zu zeigen. Oft sind wir auch zu Orten gegangen, die ich selbst nicht mal kannte, wie zum Beispiel das Hundertwassermuseum.\u201c<\/p>\n<p>Julia<\/p>\n<\/div>\n<\/details>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-black-color has-text-color\" style=\"grid-template-columns:31% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"352\" src=\"http:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-800x352.png\" alt=\"Logo Erasmus+\" class=\"wp-image-15587\" srcset=\"https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-800x352.png 800w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-300x132.png 300w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-150x66.png 150w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-768x338.png 768w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-500x220.png 500w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1.png 1374w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-normal-font-size\">Alle weitere Informationen zu Erasmus+ und weitere Projekte findet man <a href=\"https:\/\/www.brg14.at\/?page_id=15588\">HIER<\/a>.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><em>Von der Europ\u00e4ischen Union mitfinanziert. Die ge\u00e4u\u00dferten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschlie\u00dflich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europ\u00e4ischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europ\u00e4ische Union noch die OeAD-GmbH k\u00f6nnen daf\u00fcr verantwortlich gemacht werden.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 06.- 11.10.2024 bekam die 6A Besuch von Sch\u00fcler\/- des Liceo Melchiorre Gioia in Piacenza\/Italien. Wir konnten den ersten Teil unseres von Erasmus+ gef\u00f6rderten Austausches mit einer italienischen Partnerschule beginnen. 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