{"id":17196,"date":"2026-04-24T09:51:28","date_gmt":"2026-04-24T07:51:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brg14.at\/?p=17196"},"modified":"2026-04-24T09:59:36","modified_gmt":"2026-04-24T07:59:36","slug":"erasmus-austausch-in-piacenza-erfahrungsbericht-von-anna-gyoergypal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brg14.at\/?p=17196","title":{"rendered":"Erasmus+ Austausch in Piacenza \u2013 Erfahrungsbericht von Anna Gy\u00f6rgypal"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Anfang des Jahres durfte ich, Anna Gy\u00f6rgypal aus der 6a, gemeinsam mit einer Mitsch\u00fclerin im Rahmen von Erasmus+ einen Monat in Piacenza in der Emilia-Romagna verbringen, und zwar vom 17. J\u00e4nner bis 14. Februar 2026. Erasmus hat unseren Aufenthalt komplett finanziert und uns zus\u00e4tzlich 200 Euro Taschengeld zur Verf\u00fcgung gestellt, trotzdem w\u00fcrde ich empfehlen, mehr Geld und vor allem genug Platz im Koffer mitzunehmen, weil man in Italien wirklich gut und relativ g\u00fcnstig essen und nat\u00fcrlich auch viel shoppen gehen kann. Ich besuchte in dieser Zeit das Liceo Gioia, ein gro\u00dfes Gymnasium mit sprachlichen und naturwissenschaftlichen Schwerpunkten.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Mitsch\u00fclerin und ich lebten in zwei verschiedenen Gastfamilien. Sie kannte ihre Gastschwester bereits, weil diese schon einen Monat bei ihr in Wien gewohnt hatte, bei mir war es etwas anders. Ich habe meine Gastfamilie erst vor Ort kennengelernt, bei der ich mich sofort wohlf\u00fchlte und meinen Monat in Piacenza wirklich genie\u00dfen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anreise verlief unkompliziert. Wir flogen mit Austrian Airlines nach Italien und wurden am Flughafen von unseren Gastfamilien abgeholt. Schon am ersten Tag ging ich mit meiner Gastschwester Giulia ins Zentrum von Piacenza, wir hatten einen Shoppingtag und spazierten durch die sch\u00f6ne Altstadt mit ihren Pl\u00e4tzen und Gesch\u00e4ften. Am Abend waren wir in einem Restaurant mit vielen Freunden ihrer Eltern und deren Kindern essen; sp\u00e4ter sind Giulia, ihre Freundin Sophie und ich noch einmal alleine ins Zentrum gegangen, bevor uns die Eltern wieder abgeholt und nach Hause gebracht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schulalltag am Liceo Gioia war ganz anders als in Wien. Es gibt keine kurzen Pausen zwischen den Stunden, sondern nur eine etwa 20\u2011min\u00fctige Pause in der Mitte des Vormittags. An manchen Tagen endet die Schule schon um 13 Uhr, an anderen dauert sie bis 16 Uhr, mit einer l\u00e4ngeren L\u00fccke dazwischen, was den Tag ziemlich anstrengend macht. Die F\u00e4cher waren grunds\u00e4tzlich vertraut, etwa Italienisch, Englisch, und Deutsch, aber die dichten Stundenpl\u00e4ne und der andere Rhythmus waren eine echte Umstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Schule erlebte ich viele sch\u00f6ne Momente mit meiner Gastschwester und neuen Freunden. Wir hatten Sleepovers, unternahmen gemeinsame Shoppingtrips und feierten meinen und Giulias Geburtstag am 8. Februar zusammen, da wir am selben Tag Geburtstag haben. Ein besonderes Highlight war ein Ausflug nach Mailand, das ich als unglaublich sch\u00f6ne und lebendige Stadt erlebt habe. Au\u00dferdem besuchten wir Konzerte, gingen auf Partys und trafen uns regelm\u00e4\u00dfig mit Freundinnen und Freunden in Piacenza. Der \u00f6ffentliche Verkehr war manchmal eine Herausforderung, weil Busse oft zu sp\u00e4t kamen und uns die Metro anfangs etwas Angst gemacht hat, aber wir haben uns schnell daran gew\u00f6hnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Italienisch hat sich in diesem Monat deutlich verbessert, auch wenn es manchmal schwierig war, weil viele Italiener sehr schnell sprechen. Trotzdem konnte ich am Ende viel mehr verstehen und habe mich auch selbst mehr getraut zu reden. Besonders wichtig f\u00fcr mich waren die vielen neuen Kontakte und Freundschaften, die ich in dieser Zeit gekn\u00fcpft habe.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckblickend war dieser Monat in Piacenza f\u00fcr mich eine unvergessliche Erfahrung. Am meisten in Erinnerung bleiben mir Mailand, das Konzert, mein Geburtstag und das Gef\u00fchl, in einer anderen Stadt und Sprache ein eigenes kleines Alltagsleben aufzubauen. Ich kann einen solchen Austausch nur weiterempfehlen und bin allen dankbar, die mir diese Reise erm\u00f6glicht haben, meiner Familie, meiner Gastfamilie, unserer Schule und dem Erasmus\u2011Team.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Anna Gy\u00f6rgypal<\/p>\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-vertically-aligned-center is-stacked-on-mobile has-black-color has-text-color\">\n<figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"352\" class=\"wp-image-15587 size-full\" src=\"http:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-800x352.png\" alt=\"Logo Erasmus+\" srcset=\"https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-800x352.png 800w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-300x132.png 300w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-150x66.png 150w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-768x338.png 768w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1-500x220.png 500w, https:\/\/www.brg14.at\/wp-content\/uploads\/erasmus-1.png 1374w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n<div class=\"wp-block-media-text__content\">\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Alle weitere Informationen zu Erasmus+ und weitere Projekte findet man <a href=\"https:\/\/www.brg14.at\/?page_id=15588\">HIER<\/a>.<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\n\n\n\n<\/p>\n<p><em>Von der Europ\u00e4ischen Union mitfinanziert. Die ge\u00e4u\u00dferten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschlie\u00dflich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europ\u00e4ischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europ\u00e4ische Union noch die OeAD-GmbH k\u00f6nnen daf\u00fcr verantwortlich gemacht werden.<\/em><\/p>\n<p>\n\n<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Anfang des Jahres durfte ich, Anna Gy\u00f6rgypal aus der 6a, gemeinsam mit einer Mitsch\u00fclerin im Rahmen von Erasmus+ einen Monat in Piacenza in der Emilia-Romagna verbringen, und zwar vom 17. J\u00e4nner bis 14. Februar 2026. 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