Im Februar war bei uns an der Schule die Wanderausstellung Grenzen überwinden – Jüdische Flucht im Salzburger Hochgebirge 1947 zu Gast.
Diese Wanderausstellung erzählt die Geschichte der jüdischen Flucht über Salzburg und die Krimmler Tauern 1947 im breiten Kontext der europäischen Nachkriegswirren und des nach wie vor vorherrschenden Antisemitismus und thematisiert auch die Gründung des israelischen Staates im Jahr 1948. Sie beleuchtet die Geschichte des Antisemitismus, der Shoa und der Flucht jüdischer Überlebender nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie zeigt den schwierigen Weg von Displaced Persons, die nach Kriegsende in Europa Zuflucht suchten, und stellt die Arbeit der Fluchthilfeorganisation Bricha vor, die vielen Jüdinnen und Juden auf ihrem Weg ins Mandatsgebiet Palästina half.
Dieses Thema, das gerade für Wiener Schüler:innen schon rein geografisch weit entfernt ist, wird in der Ausstellung vielfältig beleuchtet. Mithilfe interessanter Geschichten und moderner medialer Aufbereitung gelingt es, die komplexe Situation nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verständlich zu vermitteln.
Die Ausstellung wurde an der Schule sehr gut angenommen und genutzt. Wir bedanken uns beidem Verein Alpine Peace Crossing für die kostenlose Zurverfügungstellung. Im März wird die Ausstellung an der Universität Innsbruck zu sehen sein.
Mag. Markus Schneiderbauer