Leonie Ranalter (8C) bei der Landes-Lateinolympiade

« Non quia difficilia sunt, non audemus, sed quia non audemus, difficilia sunt. »

Stimmt! … Nachdem ich zwei Jahre lang mit dem Gedanken gespielt hatte, habe ich es nun endlich gewagt, an der Lateinolympiade teilzunehmen!

Nach der Anmeldung zu Schulbeginn besuchte ich ab Ende September einen wöchentlichen Vorbereitungskurs im Piaristengymnasium. Dort haben wir aus einem Abenteuerroman in spätlateinischer Sprache, der „Historia Apollonii regis Tyri“, gelesen.

Dabei war es für mich überraschend, dass es schon vor mehr als tausend Jahren Romane gegeben hat, die mit allen Themen und Motiven ausgestattet sind, die wir auch von Büchern der heutigen Zeit kennen: Liebe, Freundschaft und Familie, Schicksalsschläge, Verfolgung, Helden, große Emotionen, Rätsel und jede Menge Drama. 😉

Am 25. Februar schließlich wurde es ernst. Insgesamt 52 Schüler:innen von circa 20 Wiener Schulen traten zum schriftlichen Wettbewerb an. Dabei mussten wir einen uns unbekannten Auszug der Historia Apollonii übersetzen.

Ich erreichte den vierten Platz und freute mich sehr, da nur die fünf Besten in der Folgewoche zum mündlichen Finale antreten durften!

Wieder bekamen wir eine Textstelle aus dem Roman. Nach einer halbstündigen Vorbereitungszeit musste jeder von uns vor einer Jury ein kurzes Stück vorlesen, den gesamten Ausschnitt übersetzen, über Sprache und Inhalt reden und zum Abschluss ein kleines Rätsel in lateinischer Sprache lösen.

Meinen vierten Platz konnte ich halten und wurde bei der folgenden Siegerehrung mit einem Restaurant-Gutschein belohnt.

Ich glaube, dass der Wettbewerb unabhängig vom Ergebnis für jede:n von uns ein tolles Erlebnis war. Wäre ich nächstes Jahr noch in der Schule – ich würde auf jeden Fall wieder mitmachen!

Leonie Ranalter, 8C

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